Regional ist unsere Wahl

Echt Bio für Großverbraucher

EPOS BIO PARTNER SÜD beliefert Großverbraucher mit einem Vollsortiment an hochwertigen Lebensmitteln aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft – frisch, trocken und tiefgekühlt. 100 % Bio und alles aus einer Hand! Zu unseren Kunden gehören Betriebs-Casinos, Mensen, Klinikküchen und Catering-Unternehmen ebenso wie Schulküchen, Cafés, Tagungshäuser und Hotels.

Qualität bedeutet für uns jedoch mehr als ein kontrolliertes Bio-Siegel. Um regionale Strukturen zu erhalten und zu stärken, setzten wir – wo immer es möglich und sinnvoll ist – auf regionale Produkte und Lösungen. Eine faire Partnerschaft mit heimischen Erzeugern und Verarbeitern ist Grundlage für eine zukunftsfähige Landwirtschaft.

Bio-Lebensmittel sind für uns eine Herzensangelegenheit, die wir weitertragen wollen. Nachhaltigkeit, gesunde Ernährung, intakte Landschaften, Tier- und Umweltschutz sind eng mit der ökologischen Landwirtschaft verknüpft.

Dafür setzen sich Bio-Bauern, unsere Hersteller und wir als Händler gemeinsam ein. Werden Sie Teil dieses Netzwerkes! Wir freuen uns über jeden neuen Kunden!

Wir freuen uns über eine Nachricht von Ihnen und werden sobald wie möglich antworten. Bitte schicken Sie uns eine Mail an

Unser Unternehmen und seine Historie

1997

Am ersten Mai beginnt die EPOS GmbH in einem umgebauten Kuhstall eines Bio-Bauern bei Grafing mit der Belieferung der ersten Hotels im Raum München mit Bio-Produkten für das Frühstücksbuffet. Wir starten mit zwei kleinen Kühlzellen und einem gebrauchten Kühl-Lkw. Unser Sortiment besteht hauptsächlich aus Käse, Molkereiprodukten und Wurstwaren.

1998

Der Kundenstamm wächst, das Sortiment auch! Wir bieten jetzt auch Getränke, Obst, Gemüse und erste Trockenwaren. Die Zusammenarbeit mit dem am Bodensee beheimateten Naturkostgroßhändler BODAN beginnt – dadurch haben wir schnellen Zugriff auf gut 5.000 Bio-Produkte, allerdings vorwiegend in kleinen Gebinden, wie sie im Laden stehen. Zu dieser Zeit ist es noch keine Selbstverständlichkeit, dass es auch im Winter durchgehend frische Bio-Paprika und Tomaten gibt – sehr zur Verwunderung der Küchenleiter, die wir als Kunden gewinnen wollen.

2000

Zum ersten Mai ziehen wir in neue und größere Räumlichkeiten im Herzen Grafings um. Wir sind froh und stolz über erste Molkereiprodukte, Nudeln, Gewürze und Konserven im Großgebinde. Endlich können wir auch größere Küchen mit den gewünschten Gebinden beliefern. Unsere erste Auszubildende beginnt mit Ihrer Ausbildung. Seit damals bilden wir ohne Unterbrechung junge Leute in mehreren Berufen aus.

In den folgenden Jahren wächst die EPOS GmbH mit Ihren Kunden und auch das Angebot an Bio-Produkten im Grobgebinde entwickelt sich weiter. Wir beliefern Betriebe aus allen Bereichen der AHV – erstmals auch Gastronomen auf dem Münchner Tollwood-Festival. Das Wachstum ist nicht immer einfach und bringt uns phasenweise auch an den Rand unserer Möglichkeiten.

2006

Wir arbeiten zu diesem Zeitpunkt auf knapp tausend Quadratmetern und mit vier Kühlräumen und vier Lkws – ohne Verladerampe mitten in Grafing – auch nachts und am Wochenende, zum Leidwesen unserer Nachbarn. Die steigenden Kundenzahlen und die größere regionale Ausdehnung des Kundenstamms bringen eine stärkere Vernetzung mit anderen regionalen Bio-Händlern mit sich. Im Sommer gründen wir mit den neuen Mitgesellschaftern BODAN und Chiemgauer Naturkost die heutige EPOS Bio Partner Süd GmbH. Die Aufnahme des Geschäftsbetriebes erfolgt zum 01.10.2006 als Fachgroßhandel für Bio in der AHV mit einem Logistik-Netzwerk über große Teile Süddeutschland. Das gesamte EPOS Team besteht aus 12 Personen.

2007

Ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer für uns: In den Ostertagen erfolgt der Umzug von Grafing nach Landsham in die Nähe des Münchner Autobahnrings in großzügige und auf modernem Stand eingerichtete Lager- und Büroräume. Wir bespielen nun gemeinsam mit BODAN (die diesen Standort als regionales Umschlaglager nutzen) knapp 2.500 m² Lager- und 300 m² Bürofläche. Endlich haben wir auch eine eigene Tiefkühlzelle, die diesen Namen verdient – bis dahin konnten wir den schmalen Bereich TK-Sortiment mit mehreren TK-Truhen abdecken. Auch unsere Fahrer und Lageristen jubeln – wir haben jetzt vier Laderampen und eine große Bereitstellungskühlung. Unsere neue Warenwirtschaft bildet das Fundament für viele technische Anpassungen und kundenorientierte Erweiterungen in den folgenden zehn Jahren durch unseren IT- und EDV-Spezialisten Roland Mähnert.

2008

Zum Januar kommt die TAGWERK GmbH als grüner Frische Großhandel für die regionalen Naturkostläden zu uns ins Landshamer Boot. BODAN übernimmt für alle drei im Haus ansässigen Bio-Unternehmen die Lager- und Logistikdienstleistung und gründet dazu eine eigene Gesellschaft. Unsere Lageristen und Fahrer wechseln den Arbeitgeber, wir konzentrieren uns auf Kundenbetreuung, Neukundengewinnung und Warenbeschaffung.
Mit zwölf weiteren Bio-Händlern als Gesellschaftern gründen wir die Bio-Partner Deutschland GmbH als bundesweit tätiges Großhändler-Netzwerk nach dem Vorbild der EPOS Bio Partner Süd GmbH, um in allen deutschen Regionen Bio-Produkte für die Außer-Haus-Verpflegung zugänglich zu machen.
Beide Modelle funktionieren nur bedingt und werden in den kommenden Jahren wieder eingestellt.

2009

Die Tiefkühlzelle, die uns beim Einzug so groß erschien, ist am Rande ihres Fassungsvermögens angekommen. Um den wachsenden Bedürfnissen nach TK-Produkten und dem steigenden Angebot aus diesem Sortiment gerecht werden zu können, suchen wir einen auf TK-Lagerung spezialisierten Partner im Nachbarort, der als Dienstleister unsere TK-Lagerung erledigt und uns die Ware in Isoliertransportbehältern zur Verfügung stellt.

2010

Pasta Pasta Pasta – inzwischen bewegen wir so viele Nudeln, dass wir den ersten kompletten Sattelzug direkt aus Italien geliefert bekommen.
Nach knapp drei Jahren stellt das bundesweite Netzwerk seinen Betrieb ein, die Kunden werden zum großen Teil von der EPOS Bio Partner Süd weiter betreut.

2012

Ein unruhiges Jahr: Zum Jahresanfang übernehmen wir die Lagerbewirtschaftung wieder selbst einschließlich der bisher beim Dienstleister beschäftigten Mitarbeiter.
Große Aufregung verursacht dann die im Juni kurzfristig angekündigte Betriebseinstellung unseres Logistikpartners – innerhalb von zwei Wochen beschaffen wir mehrere gebrauchte Kühl-Lkw und übernehmen einen Großteil der Fahrer.
Unsere bis heute eng verbundenen Kooperationspartner Tagwerk und Bodan ziehen im August aus dem bisher gemeinsam genutzten Standort aus – für alle ist es mittlerweile zu eng und für unsere Nachbarn zu laut – wir schaffen eine innerbetriebliche Neuorganisation auf kleinerer Fläche und sind froh, wieder alle Tätigkeitsbereiche selbst zu steuern.

2014

Ein Jahr im Zeichen der Daten: Wir starten mit der Konzeption eines Online-Shops und stellen ein Allergendaten-Management nach den Richtlinien der neuen LMIV für unsere Kunden zur Verfügung. Ab sofort können die Kunden Allergendaten auch über Ihre Datenschnittstelle abrufen.

2015

Im Februar geht unser Online-Shop an den Start und erfreut sich in kurzer Zeit großer Beliebtheit. Im Frühjahr übernehmen wir das gesamte Gebäude als Mieter, erweitern unsere Lager- und Büroflächen – gerade noch rechtzeitig, da wir mittlerweile aus allen Nähten platzen. Für einen Teil unserer Halle gelingt es uns, den Schneidebetrieb REGENBOGEN Frischkost, einen unserer langjährigen Lieferanten, als Untermieter zu gewinnen.Seit Sommer 2015 verfügen wir auch über eine Güterkraftverkehrslizenz, diese ermöglicht es uns, Güter für andere Bio-Unternehmen zu transportieren und damit Leerfahrten zu reduzieren.

2016

Ein Jahr der Konsolidierung und internen Weiterentwicklung. Mit einem neuen Organigramm, der Berufung von verantwortlichen Bereichsleitern und unserem „Freitagskreis“ richten wir das Unternehmen auf die Zukunft aus. Seither gestalten wir die Geschicke unseres Unternehmens gemeinsam – was sehr spannend und bereichernd ist.Im Herbst erstellen wir unseren ersten Gemeinwohl-Ökonomie Bayern Bericht (GWÖ), in dem sich all das wiederfindet.

2017

Mittlerweile haben wir bis zu acht Auszubildende in den verschiedenen Bereichen im Haus – höchste Zeit für ein innerbetriebliches Ausbildungskonzept – auf das wir sehr stolz sind.

2018

Unser Unternehmen hat nun inclusive Auszubildende und Aushilfen gut 65 Mitarbeiter in Teil- und Vollzeit. Wir bespielen gut 3.000 m² Lagerfläche (Trocken und Frisch mit sechs verschiedenen Temperaturzonen) sowie ca. 500 m² TK-Lager bei unserem Dienstleister. Unsere Büroflächen sind auf knapp 800 m² gewachsen. Seit Januar verfügen wir auch über eine CANTINA – täglich gibt es frisches Mittagessen für die Mitarbeiter von EPOS und von unserem Schneidebetrieb REGENBOGEN.

2019

Unsere neue Website und unser neuer Onlineshop gehen im April an den Start.


Hermann und Susanne Oswald im August 2018
Danke an alle unsere Mitarbeiter und Kunden, die diesen nicht immer einfachen Weg mit uns gegangen sind.

Gemeinwohl-Ökonomie Bilanz

Seit langem engagieren wir uns durch den Handel und Einsatz von Bio-Lebensmitteln - als Menschen und Unternehmen - ökologisch und sozial und leisten durch unser Handeln jeden Tag einen Beitrag zum Gemeinwohl.

Um diesen Nutzen für die Gesellschaft erfassen und kommunizieren zu können, sind wir auf die Idee des „Gemeinwohl-Berichts“ gestoßen – und diese Idee hat uns, im Gegensatz zu vielen anderen Nachhaltigkeitsberichten und Zertifizierungen, überzeugt.

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist eine politische Vision, die eine faire, nachhaltige und sozial verträgliche Wirtschaft für die Menschen und die Umwelt schaffen möchte. Dabei soll das wirtschaftliche Ziel nicht mehr allein die Profitmaximierung sein, sondern die Maximierung des „Gemeinwohls“.

Dieses Gemeinwohl wird auf Basis der Gemeinwohl-Matrix definiert: Wie leben wir als Unternehmen die fünf Werte (Menschenwürde, Solidarität, Ökologische Nachhaltigkeit, Soziale Gerechtigkeit und Demokratie/Transparenz) im Kontakt mit unseren Berührungsgruppen (LieferantInnen, GeldgeberInnen, MitarbeiterInnen, KundInnen & MitbewerberInnen sowie dem gesellschaftlichen Umfeld)?

Zur Messung des Gemeinwohls wurden 17 Indikatoren bestimmt, mit deren Hilfe ein Unternehmen detailliert Auskunft über sein Gemeinwohl-Verhalten geben kann. 

Wir haben uns dieser Aufgabe gestellt und freuen uns, Ihnen hier nun unseren Einstiegsbericht zur Gemeinwohl-Ökonomie präsentieren zu können. 

Für Fragen dazu und bei Interesse, sich selbst intensiver mit dem Thema zu beschäftigen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mehr zur Gemeinwohl-Ökonomie erfahren.

Unsere Patenkinder

Seit vielen Jahren unterstützen wir die überzeugende und wichtige Arbeit von Plan International. Das inzwischen 80jährige Kinderhilfswerk ist in über 70 Ländern aktiv und setzt sich weltweit für Chancen und Rechte von Kindern ein.
Wir haben Patenschaften für drei Kinder aus Ägypten und Ecuador übernommen, wobei in den jeweiligen Wohnorten Projekte für die Entwicklung der ganzen Gemeinde umgesetzt werden.
Hilfe zur Selbsthilfe und eine nachhaltige Verbesserung der Lebensumstände sind wichtigste Ziele, wobei Kinder, Familien und Gemeinden die Projekte vor Ort aktiv mitgestalten.

Youssef, Ägypten

Youssef wurde am 25. November 2006 Ägypten geboren. Er ist seit 2008 unser Patenkind.
Youssef ist seit 2008 unser Patenkind und inzwischen 11 Jahre alt. In der Region Kalyoubya, wo er mit seiner Familie lebt, kümmert sich Plan in Schulen und Gemeinden vor allem um die Themen Alphabetisierung, Kinderrechte, Aufklärung und Gesundheit. Im Fokus stehen auch Kinder mit Behinderungen, ihr Zugang zu Schulen, Physiotherapie und Rehabilitation.

Marcela Lisbeth, Ecuador

Marcela Lisbeth wurde am 24. März 2002 in Ecuador geboren. Sie ist seit 2009 unser Patenkind.
In den ländlichen, teilweise bitterarmen Regionen Ecuadors setzt sich Plan für bessere Lebensbedingungen und Zukunftsperspektiven ein. Das betrifft vor allem die indigenen Bevölkerungsgruppen und arme Familien in den Slums der Großstädte. Marcela geht momentan noch zur Schule und wir wünschen ihr die Chance auf einen ordentlichen Schulabschluss und eine berufliche Perspektive.

Rahma, Ägypten

Rahma ist am 15. Januar 2015 geboren. Sie ist seit 2016 unser Patenkind.
Das 2015 geborene Mädchen ist seit zwei Jahren unser Patenkind und lebt im selben Plan-Programmgebiet wie Youssef. Gleichberechtigter Zugang zu Schulen und Berufsausbildung für Jungen wie für Mädchen, Aufklärung, Hygiene- und Gesundheitserziehung sind wichtige Ziele vor Ort.