Marktupdate Bio-Obst 2026: Wo die Versorgung stabil bleibt – und wo es knapp wird
Die Bio-Obsternte 2026 entwickelt sich je nach Sorte unterschiedlich. Während bei einigen Früchten eine stabile Versorgung erwartet wird, sorgen Frost, Hitze und geringere Erntemengen bei anderen Produkten für ein begrenztes Angebot.
Stabil bei Erdbeeren, Brombeeren, Süßkirschen und Ananas
Für Erdbeeren, Brombeeren, Süßkirschen und Ananas wird in diesem Jahr eine stabile Versorgung erwartet. Größere Engpässe sind bei diesen Produkten derzeit nicht absehbar.
Knappes Angebot bei Kirschen und Beeren
Deutlich angespannter ist die Situation bei einigen Beeren und Kirschen:
- Sauerkirschen: Frostschäden und geringe Erntemengen sorgen weltweit für ein knappes Angebot.
- Wildheidelbeeren: In der Ukraine fällt die Ernte deutlich geringer aus. Gleichzeitig ist die Nachfrage hoch.
- Johannisbeeren: Frost und Hitze haben die Ernte in Polen beeinträchtigt.
- Himbeeren: Niedrige Lagerbestände und rückläufige Anbauflächen sorgen weiterhin für ein hohes Preisniveau.
Auch bei Mango Kent aus Peru bleibt die Entwicklung abzuwarten. Das El-Niño-Phänomen kann Ertrag und Verfügbarkeit beeinflussen.
Frühzeitig planen
Für Sauerkirschen, Johannisbeeren, Wildheidelbeeren und Himbeeren bleibt die Marktlage damit herausfordernd. Eine frühzeitige Einkaufsplanung kann helfen, die benötigten Mengen rechtzeitig abzusichern.
Wir behalten die Entwicklungen an den Beschaffungsmärkten im Blick und informieren unsere Kundinnen und Kunden über relevante Veränderungen.
Bei Fragen zu Verfügbarkeiten oder zur Einkaufsplanung ist unser Vertrieb gerne für Sie da.
Vielen Dank an unseren Lieferanten SOTO für das aktuelle Marktupdate und die Einblicke in die Erntesituation 2026.